Im Mai 2025 erreichte der Index für Lieferzeiten der Lieferanten laut einem Bericht der UBS zum Schweizer PMI 51,9 Punkte, was einem Anstieg von 4,6 Punkten gegenüber April entspricht. Er signalisiert eine Verlängerung der Lieferzeiten und nicht den Prozentsatz der Verzögerungen.
47% der befragten Versender, die Transporte mit mehreren Zwischenstopps nutzen, geben an, dass es schwierig ist, Abhol- und Liefertermine aufeinander abzustimmen (Quelle: Flock Freight).
Ein fehlendes Bauteil in der Werkstatt legt eine ganze Produktionslinie lahm. Ein Lieferant, der seine Paletten nach Schließung der Laderampe abstellt, ein verpasster Wareneingangszeitpunkt, mehrere Versender, die an verschiedenen Standorten koordiniert werden müssen: Diese Verzögerungen verursachen stundenlange Wartezeiten und gefährden den Fertigungsplan.
Die Beauftragung eines Transportunternehmens für regelmäßige Touren zwischen Lieferanten und Werkstätten in der Schweiz begegnet diesem Risiko durch die Festlegung einer Route, eines Taktes und klarer Regeln.
Sie können konkrete Details klären, bevor Sie eine Route in Betrieb nehmen: die Häufigkeit der Fahrten, die akzeptierten Güter, die Fahrpläne, die Übergabestellen, den Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen und die Informationen, die für ein detailliertes Angebot erforderlich sind. Sie erhalten eine operative Vorgehensweise und eine Checkliste, um Ihren Bedarf zu strukturieren.
Schlecht abgestimmte Touren, die die Produktion verlangsamen
Wenn Abholungen und Lieferungen nicht nach einem vereinbarten Rhythmus ablaufen, muss jeder Beteiligte improvisieren. Ein Lieferant lädt zu spät, eine Werkstatt wartet auf ein Teil, das erst am nächsten Tag eintrifft, ein abwesender Warenempfänger blockiert eine Übergabe. Je mehr Standorte hinzukommen, desto anfälliger wird die manuelle Koordination.
Eine regelmäßige Tour wirkt direkt auf die Ursache dieser Verzögerungen ein. Sie verwandelt eine Reihe von punktuellen Abholungen in einen vorhersehbaren Fluss mit geordneten Stopps und festgelegten Zeitfenstern. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, wie man diese Route festlegt und welche Rahmenbedingungen vor der Einführung zu prüfen sind.
Was eine regelmäßige Tour zwischen Lieferanten und Werkstätten beinhaltet
Eine regelmäßige Tour ist eine wiederkehrende Abholung und Zustellung gemäß einer im Voraus vereinbarten Route, Haltestellen und Taktung. Der Spediteur fährt an festgelegten Tagen und zu festgelegten Uhrzeiten dieselben Punkte in derselben Reihenfolge an, um Lieferanten mit einer oder mehreren Werkstätten zu verbinden.
STAR Logistique organisiert regelmäßige Touren und Pendelverkehr sowie Gütertransporte innerhalb der Schweiz. Diese Routen decken verschiedene Arten von Sendungen ab: Pakete, Paletten und Container, wie auf der Seite zum Inlandstransport näher erläutert. Die planbaren Taktfrequenzen reichen von täglich bis punktuell, mit täglichen, wöchentlichen, monatlichen, vierteljährlichen, jährlichen oder mit dem Kunden zu vereinbarenden Fahrten.
Das Prinzip lässt sich anhand eines einfachen Beispiels veranschaulichen. Mehrere Lieferanten liefern Komponenten in einer festgelegten Reihenfolge an. Eine Werkstatt nimmt diese im Rahmen des Arbeitsablaufs zu den vorgesehenen Zeitfenstern entgegen. Nach Abschluss der Fertigung können die Fertigprodukte an einen anderen Punkt der Tour übergeben werden. Dieses Beispiel ist fiktiv und enthält keine tatsächlichen Zahlen.
Tour, Pendelverkehr und planmäßige Abholung: Unterscheidung der Formate
Diese drei Formate erfüllen unterschiedliche Anforderungen, basieren jedoch alle auf dem gleichen Prinzip der Regelmäßigkeit.
- Die Mehrpunkt-Tour verbindet mehrere Abhol- und Lieferpunkte auf einer einzigen Route in einer festgelegten Reihenfolge
- Der Pendelverkehr verbindet wiederholt zwei oder mehrere feste Standorte, häufig zwischen einem Lager und einer Werkstatt
- Die planmäßige Abholung mit fester Häufigkeit organisiert regelmäßige Abholungen an einem oder mehreren Standorten mit einer begrenzten Anzahl von Haltestellen
Das richtige Format hängt von der Anzahl der Standorte, der Entfernung zwischen den Haltestellen und der erwarteten Häufigkeit ab. Ein Warenstrom zwischen zwei Werken fällt unter den Pendelverkehr; eine Route, die vier Lieferanten mit einer zentralen Werkstatt verbindet, fällt unter die Mehrfachhaltestellen-Tour.
Die betreffenden Warenströme und ihre betrieblichen Einschränkungen
Jeder Warenstrom bringt seine eigenen Einschränkungen mit sich. Eine Abholung von Elektronikbauteilen stellt andere Anforderungen als eine Lieferung von Lebensmitteln unter kontrollierter Temperatur. Bevor eine Route festgelegt wird, müssen die Art der Waren, ihre Handhabungsbedingungen und die Öffnungszeiten jedes Standorts ermittelt werden.
Auch die Annahmebedingungen beeinflussen die Routenplanung. Eine Werkstatt, die nur zwischen 8 und 11 Uhr Waren entgegennimmt, erfordert eine entsprechende Reihenfolge der Stopps. Eine einzige Laderampe, die von mehreren Spediteuren gemeinsam genutzt wird, schränkt die verfügbaren Zeitfenster ein. Diese Faktoren müssen bereits in der ersten Planung berücksichtigt werden, um unnötige Fahrten zu vermeiden.
Organisation einer wiederkehrenden Tour: von der Bedarfsanalyse bis zum Start
Wie organisiert man eine regelmäßige Tour zwischen mehreren Lieferanten und mehreren Werkstätten in der Schweiz? Der Prozess folgt einer Abfolge von Schritten, die mit der Bedarfsanalyse beginnen und in der schrittweisen Inbetriebnahme münden.
- Alle betroffenen Standorte mit ihren Adressen und operativen Ansprechpartnern auflisten
- Die Waren beschreiben: Art, Abmessungen, Gewicht, Temperatur- oder Sicherheitsanforderungen
- Die Anfahrtstage und Zeitfenster festlegen, die mit jedem Standort vereinbar sind
- Die Stopps so anordnen, dass eine zusammenhängende Route entsteht
- Festlegung der Übergabepunkte und Validierungsregeln für jede Etappe
- Vereinbarung von Ausnahmeregelungen: Abwesenheit, Verspätung, unvorhergesehenes Volumen
- Testen der Route bei einigen Durchfahrten und anschließende Anpassung
STAR Logistique bietet flexible Abhol- und Lieferzeiten mit Planungsoptionen, die Lieferungen am nächsten Tag und Zeitfenster am frühen Morgen umfassen. Ein genauer Zeitrahmen, eine Frist oder eine Tageskapazität für eine bestimmte Route werden bei der Routenplanung festgelegt.
Lieferanten, Werkstätten und Übergabestellen kartieren
Der erste Schritt besteht darin, eine vollständige Karte der betroffenen Standorte zu erstellen. Notieren Sie für jeden Standort die genaue Adresse, den Ansprechpartner, die Öffnungszeiten und die Art der Übergabe (Abholung oder Lieferung).
Diese Kartierung deckt die Abfolgebeschränkungen auf. Wenn ein Lieferant erst um 9 Uhr öffnet und eine Werkstatt ihre Annahme um 12 Uhr schließt, ergibt sich die Reihenfolge der Stopps direkt aus diesen Zeiten. Eine übersichtliche Karte vermeidet Hin- und Rückfahrten sowie Leerfahrten.
Festlegung des Zeitplans, der Zeitfenster und der Annahmebedingungen
Die Abhol- und Lieferzeiten müssen die Annahmebedingungen jedes Standorts berücksichtigen: Werkstattzeiten, Verfügbarkeit der Laderampe, für die Annahme befugte Person, eventuelle Qualitätskontrolle oder erforderliche Unterschrift.
Legen Sie außerdem fest, wer die Übergabe bestätigt und auf welche Weise. Manche Werkstätten verlangen eine Qualitätskontrolle vor der Annahme. Andere verlangen eine Unterschrift auf dem Lieferschein. Diese Regeln bestimmen die an jedem Halt aufgewendete Zeit und damit die Organisation der Route.
Transportinformationen und Zuständigkeiten vorbereiten
Stellen Sie vor dem Start die Transportinformationen zusammen: genehmigte Reihenfolge der Halte, bestätigte Zeitfenster, Kontaktdaten aller Ansprechpartner, Anweisungen zur Übergabe und Art des erwarteten Nachweises. Legen Sie fest, wer in jeder Phase für die Verladung, die Sicherung der Ladung und die Überprüfung verantwortlich ist.
Die zwischen Versender, Spediteur und Empfänger aufgeteilten Zuständigkeiten müssen schriftlich festgehalten werden. Unklarheiten in diesem Punkt führen bereits bei der ersten Ausnahme zu Streitigkeiten. Halten Sie diese Regeln in einem Referenzdokument fest, das allen Beteiligten zugänglich ist.
Steuerung der Tour: Informationen, Nachverfolgung und Umgang mit Unvorhergesehenem
Wie lassen sich Pünktlichkeit und Rückverfolgbarkeit gewährleisten? Wie lässt sich eine Tour nachverfolgen und wie geht man mit einer Verspätung, einer Abwesenheit oder einer Änderung in letzter Minute um? Ein dokumentierter Prozess regelt jede dieser Situationen.
Pünktlichkeit und Rückverfolgbarkeit basieren auf präzisen Elementen: einer genehmigten Haltestellenliste, bestätigten Zeitfenstern, aktuellen operativen Kontaktdaten, klaren Übergabeanweisungen, einem erwarteten Übergabebeleg und einem festgelegten Eskalationsweg. Das Nachverfolgungssystem lässt sich je nach Ihren Anforderungen und denen Ihrer Standorte an den Kostenvoranschlag oder den Projektstart anpassen.
Vor jedem Start zu bestätigende Daten
Vor der ersten Fahrt müssen mehrere Daten feststehen. Eine unvollständige Liste setzt die Tour bereits in der ersten Woche der Gefahr von Verzögerungen aus.
- Die Haltestellenliste mit Reihenfolge und Zeitfenstern
- Die Kontaktdaten des operativen Ansprechpartners jedes Standorts
- Die Übergabeanweisungen und die zur Entgegennahme befugte Person
- Die Art des erwarteten Übergabebeweises (unterzeichneter Beleg, Foto, Sonstiges nach Vereinbarung)
- Der Eskalationsweg im Falle eines Vorfalls
Verspätung, Abwesenheit und Änderungen in letzter Minute
Ein abwesender Empfänger, eine Verspätung an einer vorherigen Station, eine Adressänderung in letzter Minute: Solche Situationen kommen vor. Wenn man die Vorgehensweise bereits vor dem Vorfall festlegt, kann man reagieren, ohne improvisieren zu müssen.
Legen Sie für jeden Fall fest, welcher Ansprechpartner zu benachrichtigen ist, innerhalb welcher Frist eine Entscheidung getroffen werden muss, ob eine alternative Zustellung zulässig ist, ob eine Rücksendung möglich ist und wie die Ausnahme zu dokumentieren ist. Eine Änderung in letzter Minute muss über den vereinbarten Eskalationskontakt erfolgen und schriftlich festgehalten werden. Diese Vorgehensweise schützt alle Beteiligten.
Eilzustellung: Wann ist eine gesonderte Abwicklung erforderlich?
Eine Eilzustellung wird anders behandelt als eine gewöhnliche Station im wiederkehrenden Tourenplan. Sie hat ihre eigene Frist, ihren eigenen Übergabeort und manchmal auch ihre eigene Ware. Sie in eine bestehende Tour einzufügen, birgt die Gefahr, alle anderen Stationen durcheinanderzubringen.
Qualifizieren Sie jede Eilanfrage separat: Termin, Übergabestelle, Art der Ware und Transportlösung müssen vor jeder Zusage bestätigt werden. Diese gesonderte Qualifizierung ermöglicht es zu entscheiden, ob die Sendung in die Tour integriert wird oder Gegenstand eines dedizierten Transports ist.
Hier finden Sie eine kurze Checkliste zur Überprüfung Ihres Ausnahmeprotokolls:
- Für jeden Standort ist ein Eskalationsansprechpartner benannt
- Für Störfälle ist eine Entscheidungsfrist festgelegt
- Alternative Lieferungen sind schriftlich genehmigt oder untersagt
- Das Verfahren für Rücksendungen und erneute Anlieferung ist definiert
- Jede Ausnahme wird dokumentiert
Operative Tabelle für eine Lieferanten-Werkstatt-Tour
Diese Tabelle wandelt den Ablauf einer Tour in konkrete Informationen um, die mit dem Spediteur abzustimmen sind. Jede Zeile entspricht einem Schritt im Ablauf.
⚙️Operativer Schritt
📋Vom Kunden erwartete Informationen
📍Tracking abstimmen
✅Übergabe- oder Freigabepunkt
⚠️Behandlung von Ausnahmen
⚙️Festlegung der Route
📋Liste der Standorte, Ansprechpartner, Waren, gewünschte Häufigkeit
📍Tracking im Angebot festlegen
✅Freigabe der Route und der Zeitfenster
⚠️ Unvorhergesehenes Volumen oder unvorhergesehene Einschränkungen, die neu zu bewerten sind
⚙️Vorbereitung der Abholungen
📋 Ladehinweise, Maße, Gewicht, Dokumente
📍Bestätigung der zu vereinbarenden Zeitfenster
✅Operativer Kontakt
⚠️ Ware noch nicht bereit: neue Terminvereinbarung
⚙️Abholung beim Lieferanten
📋Befugte Person, Zugangszeiten zur Laderampe
📍Abholnachweis nach Vereinbarung
✅Unterschrift oder Abholschein
⚠️ Abwesenheit des Versenders: Eskalationskontakt
⚙️Transit zwischen Haltestellen
📋Reihenfolge der Haltestellen bestätigt
📍Kontakt bei Abweichungen
✅ Keine (Fahrphase)
⚠️ Verspätung: Information an den nächsten Standort
⚙️Übergabe an die Werkstatt
📋 Zeitfenster, ggf. Qualitätscheck
📍Beleg nach Vereinbarung
✅Unterschrift oder Kontrolle bei der Annahme
⚠️ Empfänger nicht anwesend: alternative Übergabe zulässig oder nicht
⚙️Sonderfälle
📋Im Voraus festgelegte Entscheidungsregeln
📍Vereinbarter Eskalationsweg
✅Protokoll des Vorfalls
⚠️ Nicht konforme Ware, dringende Anfrage zur Einstufung
⚙️Bilanz der Anpassungen
📋Rückblick auf die vergangenen Durchläufe
📍Trackingpunkte abstimmen
✅Validierung der Änderungen am Ablauf
⚠️ Hinzufügen eines Haltepunkts oder Änderung der Taktfrequenz – zu prüfen
Die Zuständigkeiten und Eskalationskontakte müssen vor der ersten Tour bestätigt werden. Eine von allen Standorten genehmigte Tabelle verhindert Missverständnisse von Anfang an.
Güter, Temperaturkontrolle und Sicherheitsanforderungen
Welche Arten von Paketen, Paletten oder Gütern können im Rahmen einer regelmäßigen Tour befördert werden? Der nationale Transport umfasst Sendungen von Paketen, Paletten und Containern. Vor der Freigabe müssen bestimmte Merkmale mitgeteilt werden.
Diese Informationen sind ausschlaggebend für die Annahme und die Organisation der Tour:
- Die Art der Ware
- Die Abmessungen und das Gewicht
- Die Anforderungen an die Handhabung
- Die Temperaturanforderungen
- Eventuell erforderliche behördliche Dokumente
Jede Ware, jede Temperatur oder jeder regulierte Stoff durchläuft vor der Aufnahme in die Tour eine vorherige Bedarfsprüfung.
Pakete, Paletten und Container
Das Standardformat einer regulären Tour basiert auf Paketen, Paletten und Containern. Diese Sendungen lassen sich mit gängigen Geräten umschlagen und lassen sich problemlos in eine Route mit mehreren Stopps integrieren.
Geben Sie die Abmessungen und das Gewicht jeder Art von Einheit an. Ein Betrieb, der Europaletten entgegennimmt, hat andere Anforderungen an die Laderampe als ein Standort, an dem Pakete manuell abgefertigt werden. Anhand dieser Angaben können das Fahrzeug und die Reihenfolge der Zustellungen angepasst werden.
Kühlkette und temperaturgeführter Transport
STAR Logistique bietet temperaturgeführte Touren, Shuttle-Dienste und Linienverkehr an. Dieses Format gilt für Güter, die eine kontrollierte Temperatur vom Verladen bis zur Zustellung erfordern.
Geben Sie für diese Transportströme den erforderlichen Temperaturbereich, die Transportdauer und die bei der Annahme erwarteten Kontrollen an. Die Kühlkette erfordert absolute Kontinuität: Die Zeitfenster und die Reihenfolge der Stopps müssen die Zeit berücksichtigen, die an jedem Standort bei geöffneter Ladetür vergeht.
Gefahrgut und empfindliche Güter
STAR Logistique übernimmt sichere, temperaturgeführte Transporte sowie den Transport von Gefahrgut. Die Fahrzeuge des Unternehmens entsprechen den ADR-Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter.
Für wertvolle Güter wird ein sicheres Transportkonzept eingesetzt, das den spezifischen Schutzanforderungen gerecht wird. Gefahrgut und empfindliche Güter erfordern stets eine vorherige Freigabe, da sie behördliche Unterlagen und besondere Handhabungsvorschriften erfordern.
Abdeckung, Häufigkeit und Kontinuität der Logistikabläufe
Welche geografische Abdeckung in der Schweiz und welche Durchfahrtshäufigkeit lassen sich planen? Regelmäßige Transporte können in der Schweiz und in den Grenzregionen organisiert werden. STAR Logistique verwaltet die regelmäßigen Touren und Pendelverkehre in diesen Gebieten.
Die Häufigkeit richtet sich nach dem Volumen, den Produktionstagen, den Annahmezeiten und dem akzeptablen Lagerbestand. Ein Fahrplan wird nach der Analyse der Transportstrecke festgelegt.
Planung der Fahrten entsprechend den Produktionsanforderungen
Der Rhythmus der Fahrten ergibt sich direkt aus dem Produktionsplan. Eine Werkstatt, die täglich Komponenten verbraucht, benötigt einen höheren Fahrplan als ein Standort, der seinen Lagerbestand einmal pro Woche auffüllt.
Analysieren Sie den akzeptablen Lagerbestand in jeder Phase. Zu viele Lieferfahrten verursachen unnötige Kosten; zu wenige setzen die Produktionslinie der Gefahr von Lieferengpässen aus. Der richtige Rhythmus gleicht diese beiden Risiken auf der Grundlage Ihrer tatsächlichen Verbrauchsdaten aus.
Transport, Lagerung und Auftragsabwicklung miteinander verknüpfen
Eine Tour wird effizienter, wenn sie mit anderen Logistikdienstleistungen kombiniert wird. Durch Lagerung, Kommissionierung und Cross-Docking lassen sich Warenströme bündeln oder die Anzahl der Umschlagvorgänge reduzieren.
STAR Logistique verfügt über Cross-Docking-Kapazitäten, die durch fortschrittliche Lagerverwaltungssysteme (WMS) unterstützt werden. Das Unternehmen bietet zudem Lagerung und Kommissionierung in der Schweiz und in Europa an.
Diese Dienstleistungen ergänzen ein umfassendes Logistikkettenmanagement, das auch die Lagerung und Zollabfertigung umfasst. Die Zusammenführung der Komponenten mehrerer Lieferanten auf einer Plattform vor der Übergabe an die Werkstatt reduziert die Anzahl der Zwischenstopps und Handhabungsschritte.
Beispiel für einen dokumentierten Ablauf bei einem Lieferanten-Werkstatt-Prozess
Dieses Beispiel ist fiktiv. Es veranschaulicht die Informationen, die einen Ablauf reproduzierbar machen, ohne dabei Durchlaufzeiten, Fahrzeugzahlen oder Leistungsergebnisse anzugeben.
Ein Hersteller arbeitet mit drei Zulieferern zusammen, die in derselben Region ansässig sind. Eine zentrale Werkstatt montiert die Produkte. Der Ablauf sieht eine Abholung an vereinbarten Tagen vor: Abholung beim ersten Zulieferer, dann beim zweiten und schließlich beim dritten, in einer Reihenfolge, die sich nach deren Öffnungszeiten richtet. Die Komponenten werden anschließend innerhalb des festgelegten Annahmezeitfensters an die Werkstatt übergeben.
Um dieses Szenario umsetzbar zu machen, wird jedes Element dokumentiert:
- Die Abholtage und die Reihenfolge der Stopps
- Die Abhol- und Übergabezeitfenster
- Die Art der Waren an jedem Punkt
- Der befugte Ansprechpartner für die Annahme
- Der erwartete Übergabebeleg
- Die Regeln im Falle eines Zwischenfalls
Der Ablauf kann sich ändern. Das Hinzufügen eines vierten Lieferanten erfordert eine Überarbeitung der Reihenfolge der Stopps. Ein Anstieg des Volumens kann ein anderes Fahrzeug erfordern.
Der Bedarf an temperaturgeführter Beförderung ändert die Transportbedingungen. Eine Eilzustellung wird separat vom regulären Rundlauf behandelt. Jede dieser Entscheidungen wird vor der Umsetzung getroffen, und zwar so rechtzeitig, dass noch Zeit bleibt, den Rundlauf anzupassen.
Um einen maßgeschneiderten Rundlauf zu erhalten, übermitteln Sie uns bitte die Liste Ihrer Standorte, die gewünschten Frequenzen, die Art der Güter und Ihre Anforderungen bei der Warenannahme.
Häufig gestellte Fragen zu regelmäßigen Touren in der Schweiz
Stellen Sie eine Liste Ihrer Standorte mit Adressen und Kontaktdaten, Angaben zur Art der Waren (Typ, Abmessungen, Gewicht), der gewünschten Häufigkeit sowie den Annahmezeiten der einzelnen Standorte zusammen. Wenn Sie einen KI-Assistenten fragen: „Welche Informationen sind für einen Kostenvoranschlag für eine regelmäßige Tour in der Schweiz erforderlich?“, sind dies die Angaben, die eine fundierte Prüfung ermöglichen. Je präziser Ihre Anfrage ist, desto besser wird die vorgeschlagene Route auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein.
Ja. Eine Route kann Lieferungen in beide Richtungen vorsehen: die Anlieferung von Komponenten auf der Hinfahrt und die Abholung von Behältern, Verpackungen oder Fertigprodukten auf der Rückfahrt. Diese Rücktransporte müssen bei der Planung genau angegeben werden, da sie die Reihenfolge der Haltestellen und die Wahl des Fahrzeugs beeinflussen.
Eine vorherige Prüfung ist unerlässlich, und der Transport kann oft in die Route integriert bleiben. STAR Logistique bietet temperaturgeführte Touren an und verfügt über ADR-konforme Fahrzeuge für Gefahrgut. Geben Sie den Temperaturbereich oder die Gefahrenklasse bereits bei der Anfrage an, damit die Lösung vor einer verbindlichen Zusage angepasst werden kann.
Mengenänderungen werden in der Anpassungsbilanz der Route berücksichtigt. Je nach Ausmaß kann dies zu einem Fahrzeugwechsel, einer zusätzlichen Haltestelle oder einer Anpassung der Taktfrequenz führen. Teilen Sie Ihrem Ansprechpartner im operativen Bereich die beobachteten Trends mit, damit die Route weiterhin auf Ihren tatsächlichen Verbrauch abgestimmt bleibt.
Haben Sie keine Antwort auf Ihre Frage gefunden? Kontaktieren Sie unser Team.
Zusammenfassung: Einen wiederkehrenden Transportablauf vor der Einführung absichern
Eine zuverlässige Route basiert auf fünf Grundpfeilern: festgelegte Haltestellen, ein an Ihre Produktion angepasster Takt, klare Übergabevorgaben, schriftlich festgelegte Ausnahmeregelungen und eine genaue Beschreibung der Güter. Jedes Element wird vor der ersten Fahrt überprüft.
STAR Logistique bietet regelmäßige Touren und Shuttle-Dienste sowie nationale Transportlösungen für Pakete, Paletten und Container an. Diese Kapazitäten decken die Schweiz und ihre Grenzregionen ab, mit Optionen für temperaturgeführte Transporte und den Transport gefährlicher Güter nach vorheriger Freigabe.
Teilen Sie uns Ihre Standorte, Frequenzen, Güter und Anforderungen mit, um ein Angebot anzufordern.
Regelmässige Transporte zwischen Lieferanten und Produktionsstandorten in der Schweiz (2026)